Laufende Promotionsprojekte

Erfolgsfaktoren agiler Organisationen – unter besonderer Berücksichtigung stabilitätsfördernder Aspekte

Stephanie Wendel

In Zeiten globaler, zunehmend digitalisierter Märkte, die zu einer immer komplexeren und unsichereren Umwelt führen, ist es für Unternehmen heute unumgänglich, ihre Innovations-, zumindest jedoch ihre Anpassungsfähigkeit zu erhöhen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Seit einiger Zeit spricht man mit Blick auf diese beiden Fähigkeiten auch von der Agilität eines Unternehmens. Agilität ermöglicht Unternehmen eine hohe Innovations- und Anpassungsfähigkeit v.a. durch flexible, schnelle und kundenorientierte Gestaltung von Strukturen, Prozessen aber auch entsprechende Mind-Sets und Kulturaspekte.

 

Das Hauptinteresse dieses Forschungsvorhabens gilt vor dem Hintergrund dieser Beobachtung der Annahme, dass sich Agilität nur in einem Gleichgewicht aus Flexibilität einerseits und Stabilität andererseits entfalten kann. Unternehmen, welche bei ihren Bemühungen um mehr Agilität die dafür erforderlichen Merkmale der Stabilität nicht „von Natur aus“ mitbringen, finden in ihrer Umwelt (Literatur/Beratung) kaum fundierte Informationen, welche Faktoren unter welchen Gegebenheiten die für Agilität nötige Stabilität schaffen. Im Rahmen dieses Vorhaben soll in einem explorativen Vorgehen daher analysiert werden, welche Faktoren die notwendige Stabilität in Organisationen schaffen, um interne Agilität zu ermöglichen. Bei der Suche nach diesen Faktoren soll das Forschungsvorhaben seinen Ausgangspunkt bei Visionen als dauerhaften Richtungsgebern haben. Im Zuge der Beschäftigung mit Visionen werden dann auch andere Stabilität gebende Aspekte identifiziert und geprüft werden, wie bspw. Missionen, Werte oder Prinzipien. Die Arbeit soll zu einem Erkenntnisgewinn in der Wissenschaft, aber vor allem auch zu einem praxisorientierten Transfer dieser Erkenntnisse in Form eines Bezugsrahmens sowie konkreter Handlungsempfehlungen für Unternehmen beitragen.

Sensibilisierenden Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit in Unternehmen

Annette Hidasi

IT Security wird in deutschen Unternehmen in Anbetracht der gegebenen Risken oft nicht hinreichend konsequent umgesetzt. Eine effektive und effiziente IT Sicherheit kann dabei nur gewährleistet werden, wenn eine integrierte und umfassende Betrachtung der technischen, organisatorischen und menschlichen Aspekte erfolgt. 

 

Diese Aussage ist zwar vordergründig allgemein anerkannt – entsprechende Handlungen bleiben bisher jedoch vielfach aus. So beschränken sich Maßnahmen der IT Sicherheit häufig auf technologische Herangehensweisen, die teilweise durch organisatorische Anteile ergänzt werden. Insbesondere die menschlichen Aspekte, die über Sensibilisierung adressierbar wären, finden wenig Beachtung. 


Im Gegenzug dazu ist eine zunehmende Professionalisierung der Angreifer auf die IT erkennbar. Die „Schwachstelle Mensch“ ist als solche erkannt und Angriffe werden gezielt über diesen Angriffsvektor gesteuert.  Der „Widerstand“ ist hier meist bedeutend geringer als bei Angriffen, die ausschließliche IT-technische Schutzmechanismen überwinden müssen.  


Diese Forschungsarbeit fokussiert daher auf den Einsatz von sensibilisierenden Maßnahmen in Unternehmen. Sie zielt darauf ab, die Zusammenhänge zwischen der Auswahl geeigneter Ansätze zur Förderung des Einsatzes von IT-Sicherheits-sensibilisierenden Interventionsinstrumenten und ihrem (daraus folgenden) tatsächlichen Einsatz explorativ zu erheben. 


Ein wesentlicher Fokus liegt auch auf der Untersuchung der Faktoren, die für die geringe ganzheitliche Förderung der IT Sicherheit verantwortlich sind. Zusätzlich wird das spezifische Risiko eruiert, welches sich durch fehlende sicherheitsbewusstseinserhöhende Maßnahmen ergibt.

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19. Juni 2018

Info-Webinar Master in Management